Lanyard (Teil 2)
Das Wort Lanyard kommt ursprünglich aus dem Bereich der Seefahrt. Im englischen bezeichnet es einen Kordel, ein Band oder eine Schnur. Die ursprüngliche Übersetzung aus der Seefahrt war „kurzes Tau“. Der Begriff Lanyard hat auch militärischen Ursprung, so ist ein Lanyard eine Vorrichtung mit der eine Pistole an der Uniform befestigt werden kann. Ein Lanyard kann auch als Schlüsselanhänger oder Schlüsselband bezeichnet werden, gleichwohl es nicht ausschließlich dafür benutzt werden muss um Schlüssel zu befestigen und zu tragen. Viele Jugendliche Benutzen die als Lanyard bezeichneten Schlüsselbänder auch um Handys, MP3-Player oder andere Gegenstände der Unterhaltungselektronik am Körper zu tragen.
Die Tragschlaufe des Schlüsselbandes ist eigentlich dafür vorgesehen um das Band am Körper oder an Kleidungsgegenständen zu befestigen. Viele Jugendliche tragen ein derartiges Schlüsselband jedoch lose in der Hosentasche und hängen das Band selbst leger aus der Hose heraus.
Umgangssprachlich werden Lanyards deshalb auch von einigen Jugendlichen als Räpper-Bändel bezeichnet. Wenn auf einem Schlüsselband eine Werbebotschaft oder ein Firmenlogo aufgedruckt ist, was in fast allen Fällen der Fall ist, dann identifiziert sich der Träger öffentlich mit der Werbeaufschrift und mit der Firma - entweder bewusst oder unbewusst. Da ein Schlüsselband für viele Firmen als Merchandising-Artikel gilt und möglichst häufig und bewusst getragen werden soll, gilt es den Faktor „Identifizierung des Anhängerträgers mit der Firma“ bewusst zu beachten und die Werbeaufschrift danach auszurichten.